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Markierung von Fischen mit Transpondern

Um das Wanderverhalten zu erforschen, werden von uns in mehreren Flüssen Fische unterschiedlicher Arten mit Transpondern markiert:

HDX Transponder
Transponder der Größen 12 x 2 mm,
23 x 3,9 mm und 32 x 3,9 mm

  • Elbe
  • Wupper
  • Diemel
  • Hochrhein
  • sowie in Main, Fulda und Weser
  • Die auch als PIT-Tags bezeichneten glasummantelten Tiertransponder wiegen weniger als 1 Gramm und werden von uns je nach Länge und Körperform des zu kennzeichnenden Exemplars in den Größen 12 x 2 mm, 23 x 3,9 mm und 32 x 3,9 mm eingesetzt. Jeder Transponder trägt einen unverwechselbaren Code, der den Fisch sein gesamtes Leben lang ausweist.

    Die Transpondierung ist harmlos, da sie den Fisch nicht verstümmelt, sein Verhalten und Schwimmen nicht beeinträchtigt und sich solcherart gekennzeichnete Fische auch nachweislich fortpflanzen können. Im Rahmen von Freilanduntersuchungen werden die individuellen Codes transpondierter Fische von Antennen registriert, die an besonders engen Stellen im Gewässer oder in Fischwegen installiert werden. Der Transponder eines gefangenen Fisches kann zudem mit einem Handlesegerät abgelesen werden, ohne das Tier töten zu müssen. Durch die orts- und zeitgenaue Registrierung transpondierter Fische lassen sich u. a. Lebensgewohnheiten und Schwimmrouten identifizieren, oder die Auffindbarkeit und Passierbarkeit von Fischauf- und -abstiegsanlagen überprüfen.

    Antennen in der Diemel
    Antennen in der Diemel bei Niedermarsberg
    Antennen an der Wupper
    Einbau von Antennen in einen Turbinenobergraben an der Wupper

    Äußerlich ist es einem Fisch nicht anzusehen, ob er einen kleinen Transponder unter seiner Haut am Übergang von Kopf zu Rücken trägt oder ein größerer Transponder in seiner Leibeshöhle zwischen den inneren Organen liegt. Beim Ausnehmen oder der Zubereitung des Fisches werden die Markierungen jedoch in aller Regel aufgefunden. Das Institut für angewandte Ökologie zahlt eine Prämie von 20 € für jeden Transponder, der uns mit einer Angabe zum Fangort und Fangdatum (!) des jeweiligen Fisches eingesandt wird. Schön wären darüber hinaus Angaben zu Länge und Gewicht des jeweiligen Exemplars. Den Transponder z. B. in ein Papiertaschentuch einwickeln und mit Klebeband in der Ecke des Briefs befestigen, die der Briefmarke gegenüber liegt.

    Briefstempelopfer
    Opfer des Briefstempels
    Geschützter Transponder
    Perfekt geschützter Transponder

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


    Bitte den Transponder einschließlich der Bankverbindung des Finders zwecks Überweisung der Prämie senden an:

    Institut für angewandte Ökologie
    Neustädter Weg 25
    D-36320 Kirtorf-Wahlen
     
    Bei Rückfragen bitte Tel.: 06692 / 6044 anrufen